Die erste eigene Internetseite – WordPress ist das Maß der Dinge

Wer im Internet eine eigene Webseite erstellen möchte, findet bei seiner Suche nach einer Softwarelösung schnell die Begriffe WordPress und WordPress Hosting. Was aber ist WordPress und was ist Hosting?

Ursprünglich wurde WordPress zur Erstellung von Blogs entwickelt. Mittlerweile aber ist die kostenlose Open-Source-Software eine der beliebtesten und meistgenutzten Methoden, um eine eigene Webseite oder einen Blog zu erstellen – und zwar ohne, dass man sich mit einer Programmierung auskennen muss. Tatsächlich werden mit WordPress mehr als 45 Prozent aller Webseiten im Internet erstellt – somit wird mehr als jede vierte Webseite, die man besucht, tatsächlich von WordPress betrieben.

Funktionen eines Hostings

Webseiten sind wie Textdokumente. Denn diese Dokumente können immer wieder aufgerufen und auf der Festplatte des Computers gespeichert werden. Damit man Webseiten im Internet weltweit und jederzeit aufrufen kann, müssen diese ebenfalls gespeichert werden. Die Speicherung erfolgt allerdings nicht auf dem lokalen Computer, sondern auf einem leistungsstarken Server, der rund um die Uhr mit dem Internet verbunden ist.

So sind Webseiten jederzeit online verfügbar und die Inhalte können weltweit abgerufen werden. In der Regel werden solche Server von professionellen Webhosting-Anbietern bereitgestellt. Während die Software selbst kostenlos ist, muss man lediglich etwas für das Hosting zahlen.

WordPress ist ein Open-Source-Content-Management-System, das jeder mit der WordPress-Software kostenlos benutzen kann. Das dazugehörige Content-Management-System (CMS) ist ein Tool, mit dem sich wichtige Aspekte der Webseite ändern oder Inhalte aktualisieren lassen.

Zur WordPress Software gehört das WordPress Hosting, womit Speicherplatz (Webspace) für das Veröffentlichen von Websites zur Verfügung bereitgestellt wird. Das Hosting kann aber auch über externe Anbieter erfolgen. Das bietet zumeist den Vorteil, dass Nutzer jederzeit ihren Hosting-Plan an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen können. Außerdem kann ein VPS in Anspruch genommen werden: Hierbei handelt es sich um einen privaten virtuellen Server, mit dem man seine eigene Webseite hosten kann.

Einer der Vorteile von VPS (privater virtueller Server) ist, dass man mit ihm seine eigene Website hosten kann und sich alle Dateien auf einem gesicherten virtuellen Laufwerk befinden, sodass ein Zugriff auf Administratorebene stattfinden kann.

PRO und CONTRA WordPress

PRO

Open-Source – Für jeden Nutzer ist der Quellcode von WordPress durch das Open-Source-Management und gemäß der GPL-Lizenz frei zugänglich. Somit ist es jedem WordPress Anwender möglich, die Software kostenlos downzuloaden, auf dem PC zu installieren, ins Internet zu stellen und zu nutzen.

Keine Vorkenntnisse erforderlich – Durch die einfache und unwillkürlich intuitive Bedieneroberfläche können Internetanfänger ihre Webseiten entsprechend editieren oder auch neue Inhalte einpflegen. Die Bearbeitung einer Webseite geht problemlos vonstatten wie die Bearbeitung eines Word Dokuments.

Hunderttausende Themes – Der Nutzer kann unter hunderttausenden Themen aussuchen und so das geeignete Webdesign finden.

Suchmaschinenoptimierung – Aus technischer Sicht ist man (laut Google) mit einem WordPress Theme für ein bestes Google-Ranking optimal ausgestattet. Verschiedene Plug-ins sorgen für eine schnelle und einfache Suchmaschinenoptimierung.

Fast unendlich skalierbar – Da sich die Software für so viele unterschiedliche Projekte eignet, ist es schier unendlich skalierbar. Egal, ob es sich um eine One-Page-Landing Seite oder um eine Webplattform mit 290 Unterseiten in unterschiedlichen Sprachen handelt: Die Software ist dafür geeignet.

CONTRA

Die folgenden Nachteile sind nicht WordPress spezifisch, sondern gehen mehr oder weniger um die Content-Management-Systeme. Echte Nachteile beim professionellen Gebrauch mit WordPress gibt es allerdings nicht.

CMS und Hacker – Da die Software weltweit stark verbreitet ist, zieht das CMS auch einige Hacker an. Allerdings können durch die große WordPress Community relevante Sicherheitslücken sehr schnell bereinigt werden. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass jeder Benutzer seine WordPress Version auf dem neuesten und aktuellsten Stand (UpDate) hat. Das wird gerne von WordPress Webmaster versäumt, obwohl ein Update bereits mit nur zwei einfachen Mausklicks erledigt ist.

Wechselwirkung – Die vielen Plugins können auch mal schnell für eine gesteigerte Komplexität der Softwareinstallation sorgen, wobei dann unter den Plugins merkwürdige Wechselwirkungen entstehen können. Diese Störung ist rein theoretisch möglich, aber fast nie vorgekommen.

Wechsel der Themes – Einige Webseiten-Themen beinhalten auch Funktionen, weshalb es bei einem Wechsel des Designs zu einem Verlust dieser integrierten Funktionen kommen kann. Dieser Nachteil ist weniger der Technik von WordPress geschuldet. Daher sollte das bei der Themenauswahl für die Webseite unbedingt berücksichtigt werden.

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