Diese Software brauchen Sie als Unternehmer oder Selbstständiger

Ob Waren oder Dienstleistungen, kleiner oder großer Betrieb – wer sein Geld als Unternehmer oder Selbstständiger verdient, benötigt für verschiedenste Prozesse geeignete Softwareprogramme. Wir stellen Ihnen die beiden wichtigsten vor.

Software für Personalwirtschaft

Wer mit seinem Unternehmen wächst und das erste Mal Personal einstellt, der wird sich mit vielfältigen Aufgaben und Verantwortlichkeiten konfrontiert sehen. Die Mitarbeiter müssen bestmöglich in die betriebsinternen Abläufe eingebunden werden, sie benötigen eine soziale Absicherung und die Löhne und Gehälter müssen pünktlich und in korrekter Höhe ausgezahlt werden.

Zwei besonders wichtige Bereiche in der Personalwirtschaft sind Mitarbeiterplanung und Zeiterfassung. Während noch bis vor wenigen Jahren die Einsätze und Zeiten sämtlicher Mitarbeiter im Unternehmen kompliziert per Hand ermittelt und dokumentiert wurden, kann diese Aufgabe heute eine leistungsfähige Software für die Personalwirtschaft übernehmen. Die gute alte Stechuhr hat damit ausgedient, moderne Systeme arbeiten vollautomatisch mit speziellen Transpondern, die die Arbeitszeiten erfassen und eigenständig an die Software weitergeben.

Für eine erfolgreiche Personalplanung und Personalentwicklung muss die Software so flexibel wie möglich sein. Sie muss sich den ständigen Änderungen im Gefüge der Mitarbeiter anpassen und zusammen mit dem Unternehmen wachsen. Wichtig ist außerdem, dass sich Analysen und Auswertungen mithilfe der Software einfach erstellen lassen und dass diese möglichst übersichtlich und leicht verständlich gestaltet ist.

Eine hochwertige Software zur Personalplanung ist dazu in der Lage, selbstständig Einteilungen, Schichten usw. auszuarbeiten, die Urlaubsplanung jedes einzelnen Mitarbeiters zu berücksichtigen und automatisch Anwesenheitslisten zu erstellen. Dazu arbeitet sie eng mit der Zeiterfassung zusammen und tauscht mit dieser automatisch Daten aus. Auch die individuelle Auslastung der einzelnen Mitarbeiter wird von der Software zur Personalplanung berücksichtigt. Sie sorgt dafür, Arbeitsprozesse so zu optimieren, dass sich eine optimale Auslastung jedes Mitarbeiters im Unternehmen ergibt.

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Lohn- und Gehaltsabrechnung

Natürlich spielt auch die Lohn- und Gehaltsabrechnung eine wichtige Rolle im Rahmen der Personalwirtschaft. Die Software wertet automatisch die geleisteten Arbeitsstunden aus und kann daraus automatisch die korrekte Lohnabrechnung erstellen. Auch Überstunden, Zuschläge für Schicht- bzw. Nachtarbeit etc. werden dabei selbstverständlich berücksichtigt.

Die Mitarbeiter sind das wertvollste Gut jedes Unternehmens. Nicht umsonst wird immer wieder der Slogan kolportiert: „Das Unternehmen bzw. die Produkte können immer nur so gut sein wie die Mitarbeiter“. Die Mitarbeiter wiederum können nur dann ihre volle Arbeitsleistung erbringen, wenn sie intelligent und strukturiert im Unternehmen eingesetzt werden.

Genau dafür sorgt die Software zur Personalwirtschaft. Sie ist das wichtigste Werkzeug der Personalabteilung, nimmt dieser viel Arbeit ab und sorgt letztendlich dafür, dass die Strukturen zur Personalverwaltung im Unternehmen möglichst schlank gehalten werden können.

Software für Finanz- & Betriebswirtschaft

Was wäre das Unternehmen ohne eine professionelle Finanz- und Betriebswirtschaft? Wahrscheinlich innerhalb kürzester Zeit pleite. Sie bündelt die Kompetenzen in den entsprechenden Unternehmensbereichen und kann darüber hinaus sorgfältiger als mancher Mitarbeiter arbeiten.

Beispiel Rechnungswesen: Dieses besteht in der Hauptsache aus Finanzbuchhaltung und Betriebsbuchhaltung. Diese beiden Bereiche gehören zu den ersten, die mithilfe der Computertechnik in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts zumindest teilweise automatisiert wurden. Zuvor verwendete man aufwendige, teure und dabei wenig zuverlässige Tabelliermaschinen und Buchungsautomaten, bis diese in den späten 1960er- und beginnenden 1970er-Jahren schließlich von den neuen Computern abgelöst wurden.

Heute gehören zum Rechnungswesen eines jeden größeren Unternehmens deutlich mehr Bereiche als die genannten beiden. Man spricht seit einigen Jahren vom sogenannten Controlling, welches sämtliche Bereiche zusammenfasst, die im Unternehmen mit Finanzen zu tun haben. Dazu gehören beispielsweise alle Buchhaltungsabteilungen, aber auch die Bilanzierung, die Erlös- und Kostenartenrechnung, die Gemeinkostenrechnung, die Kostenträger- und Ergebnisrechnung sowie die Kreditoren-, Debitoren- und Anlagenbuchhaltung.

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Da das Controlling eine solch große Palette verschiedenster Aufgabengebiete umfasst, käme es heute ohne die Unterstützung einer leistungsfähigen Software überhaupt nicht mehr aus. Da die Aufgaben des Controllings zum größten Teil aus Planungs-, Koordinierungs- und Kontrollaufgaben bestehen, ist dieser Teilbereich der Unternehmensführung prädestiniert für den Einsatz hochspezialisierter Programme.

So sorgt die Software beim operativen Controlling dafür, dass sämtliche Prozesse bezüglich der Kosten so optimiert werden, dass sich eine optimale Rentabilität und Wirtschaftlichkeit ergibt und das Unternehmen so seine Liquidität bewahren kann. Aber auch im strategischen Controlling können spezielle Softwaretools eingesetzt werden, sie übernehmen zum Beispiel Marktanalysen und sorgen so dafür, dass sich neue Potenziale für das Unternehmen ergeben. Auch Warnfunktionen kann eine Software im strategischen Controlling übernehmen.

Software in der Betriebswirtschaft

Nicht nur in der Finanzwirtschaft, sondern auch ganz allgemein in der Betriebswirtschaft können spezialisierte Softwareprogramme eingesetzt werden. Sie dienen dem Automatisieren und Vereinfachen von Prozessen, beispielsweise in der Logistik, der Warenbeschaffung und der Materialwirtschaft. Sie entlasten die Personalabteilungen und übernehmen wichtige Aufgaben in der Personalentwicklung und Steuerung.

Die Bandbreite verschiedener Aufgaben, welche heute durch Softwareprogramme übernommen werden können, ist äußerst groß. So können solche Programme beispielsweise auch im Marketing und der Unternehmenskommunikation eingesetzt werden. Sie eignen sich insbesondere dafür, stetig gleiche und wiederkehrende Aufgaben und Prozesse zu automatisieren und somit wirtschaftlicher zu machen. Die Möglichkeiten reichen dabei bis in die Unternehmensführung – ein Bereich, der bis vor wenigen Jahren kaum Möglichkeiten zur Automatisierung bot.

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