Ein Umzug geht auch immer mit einer großen Veränderung im Leben einher. Wir kennen das alle: In einem Haushalt sammelt sich so einiges an – je länger man darin lebt, desto mehr! Der Umzug ist die perfekte Gelegenheit zum Entrümpeln, was gleich mehrere Vorteile mit sich bringt:
- Weniger einpacken – weniger Arbeit
- Kosten für den Transport und für Hilfsmaterial einsparen
- Mehr Platz am neuen Wohnort
- Geld verdienen
- Einfach das gute Gefühl, überflüssigen Ballast abgeworfen zu haben
Doch welche Möglichkeiten gibt es, den alten Ballast loszuwerden? Oftmals sind hier noch sehr gute Sachen dabei. Besonders in Kellern finden sich noch nach vielen Jahren Stücke, die entweder gar nicht oder nur selten genutzt wurden. Muss man das wirklich wegwerfen, zusammen mit unbrauchbarem Müll? Nein! Es gibt durchaus Möglichkeiten, solche Schätze noch zu Geld zu machen und damit die Umzugskasse zu entlasten. Diese und weitere listen wir im Folgenden auf.
Wertstoffhof
Fangen wir mit Dingen an, die wirklich nicht mehr zu gebrauchen sind. Sie sollten nicht in den Hausmüll wandern (sofern es sich nicht um Kleinteile handelt), sondern beim örtlichen Wertstoffhof abgegeben werden. Meist wird dafür eine kleine Gebühr fällig, doch dafür erhält man die Gewissheit, dass alles fachgerecht und so umweltschonend wie möglich entsorgt wird.
Kleinanzeigen
Alles, was noch einen Wert hat und zu schade zum Entsorgen ist, kann über Kleinanzeigen verkauft werden. Was früher in Form von gedruckten Anzeigenblättern am Kiosk lag, gibt es heute vorrangig im Internet: Kostenlose Kleinanzeigen, die in wenigen Minuten veröffentlicht werden können. Die Resonanz ist oft sehr groß.
Container mieten
Wenn sich richtig viel zum Entsorgen angesammelt hat, kann es sich lohnen, einen Container bzw. eine Mulde zu mieten. Diese gibt es bei allgemeinen Containerdiensten oder bei Spezialisten für Wohnungs- bzw. Haushaltsauflösungen. Vorteil: Man muss sich um nichts kümmern, der Container wird angeliefert und nach dem Befüllen wieder angeholt. Dafür ist dieser Weg der Entsorgung recht teuer. Vorsicht: Man sollte vorher unbedingt mit dem Dienstleister absprechen, welche Dinge im Container entsorgt werden dürfen und welche nicht.
Für Dinge, die bleiben sollen: Einen Lagerraum mieten
Für alles, was nicht weggeworfen, aber auch nicht ständig gebraucht wird, bietet sich die Einlagerung an. Oftmals erscheint es hier am einfachsten und billigsten, eine Garage oder einen Raum von privat anzumieten. Doch Vorsicht! Weder ist das Eigentum vor Witterungseinflüssen geschützt, noch im Falle eines Schadens versichert.
Lagerraum per Spedition und Self Storage
Bessere Alternativen sind Speditionen oder das sogenannte Self Storage. Erstere bieten einen umfassenden Service an, der ähnlich wie bei einem Umzugsservice Verpackung, Montage und Transport enthält. Zusätzlich hat man vollen Versicherungsschutz. Allerdings sollte man sich bei besonders wertvollen Stücken von den Fachleuten der Umzugsfirma beraten lassen, ob der gesetzliche Schutz ausreicht oder eine Zusatzversicherung angebracht wäre.
Wer mehr Wert auf Ersparnis als auf Service legt, ist mit einem Self Storage Unternehmen gut beraten. Die Lagerräume sind, ebenso wie bei der Spedition, sicher, sauber und trocken, allerdings sind die Kosten geringer. Dies liegt daran, dass sich der Kunde selbst um die Einlagerung kümmern muss. Die Firma stellt nach eingehender Beratung einen Lagerraum zur Verfügung und der Kunde verpackt und transportiert seine Besitztümer selbst. Der Vorteil einer Selbsteinlagerung liegt darin, dass der Zugang zum Raum fast jederzeit möglich ist, man ist also nicht auf die möglicherweise eingeschränkten Öffnungszeiten einer Speditionsfirma angewiesen.
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