Auf dem Fahrrad NRW entdecken

Ausflüge mit dem Fahrrad sind nach wie vor beliebt. Da mittlerweile viele Menschen ein E-Bike besitzen, ist es Personen jeden Alters möglich, in den Genuss einer längeren Fahrradtour zu kommen. Das Bundesland Nordrhein-Westfalen ist für seine besonders schönen Fahrradstrecken bekannt. In diesem Beitrag erfahren Leser, welche Routen einen Ausflug wert sind.

Diese Fahrradstrecken in NRW darf man nicht missen

Folgende Routen sind aufgrund ihrer abwechslungsreichen Streckenführung und den schönen Ausblicken beliebt – auf den Strecken lernt man die Landschaft in NRW genau kennen:

1. Ahrtal-Radweg:

Der 48,1 Kilometer lange Fahrradweg führt Radfahrer von der Ahrquelle bis zum Ort Altenahr. Man kommt auf ihm nicht nur an alten Bahntrassen und eindrucksvollen Viadukten, sondern gleichermaßen an wunderschönen Wiesen und Wäldern vorbei. Abwechslung kommt auf dieser Strecke also keinesfalls zu kurz. Am besten nimmt man sich für die Tour in eine Richtung an die drei Stunden lang Zeit. Legt man den Hin- und Rückweg auf dem Rad zurück, plant man mindestens einen ganzen Tag für den Ausflug ein – mit einem starken E-Bike geht es natürlich einfacher und schneller. Anfänger sollten sich nicht zu viel vornehmen – generell schafft man als ungeübte Person pro Tag rund 30 Kilometer (Quelle: https://www.ekoi.com/de-at/blog/wie-viele-kilometer-sollte-ich-als-anfanger-mit-dem-fahrrad-fahren).

2. Rund um den Rursee:

Wer in den Genuss einer Radtour am Wasser kommen will, ist auf der Route „Rund um den Rursee“ gut aufgehoben. Wie der Name bereits verrät, verläuft sie entlang des Rursees. Beliebt ist die Strecke vor allem an warmen Tagen im Frühling und Sommer. Denn so kann man vom Rad aus das Treiben auf dem Wasser beobachten. Der Rundweg gilt als leicht und ist insgesamt 28,1 Kilometer lang. Es ist auch auf dieser Strecke mit einem Zeitaufwand von drei Stunden zu rechnen.

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3. Fachwerkroute rund um Nümbrecht:

Radfahrer, die die Herausforderung suchen, sollten sich mit der „Fachwerkroute rund um Nümbrecht“ vertraut machen. Sie führt Sportler durch das Oberbergische Land, wobei diese an zahlreichen historischen Bauten – darunter das Schloss Homburg und der Aussichtsturm „Am Lindchen“ – vorbei. Der Rundweg hat eine beachtliche Länge von 41,9 Kilometern, wobei Radfahrer auf ihm über 700 Höhenmeter überwinden. Aus diesem Grund empfiehlt sich eine gute Grundkondition – alternativ kann man auch auf das E-Bike zurückgreifen. Dieses erweist sich vor allem beim Überwinden intensiver Steigungen als praktisch. Der Zeitaufwand für die Fahrradtour beträgt zwischen zwei und drei Stunden.

Monschau - Vennbahn
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4. Zwischen Vennbahn und Rur:

Will man NRW entlang der belgischen Grenze kennenlernen, ist die Tour „Zwischen Vennbahn und Rur“ die richtige Wahl. Die Strecke entführt Radfahrer ins facettenreiche Rurtal und ins Hohe Venn – Letzteres zeichnet sich durch eine einzigartige Heidelandschaft aus. Es gibt auf dieser Tour zweifelsohne viel zu entdecken. Für den Radweg von 36,2 Kilometern nimmt man sich am besten drei Stunden Zeit. Städte- und Architekturliebhaber kommen in der Altstadt von Monschau auf ihre Kosten. Der Ort befindet sich am Endpunkt der Strecke, sodass Reisende hier einkehren können, um sich zu stärken. Auch ist es ihnen möglich, eine kurze Stadtbesichtigung zu machen.

5. Kleine Radtour durch die Westzipfelgemeinden:

Gleich mehrere idyllische Orte lernt man auf der „Kleinen Radtour durch die Westzipfelgemeinden“ kennen. Auf der 23,4 Kilometer langen Strecke kann man sich ein Bild von den Dörfern im Westzipfel Deutschlands machen. Es ist hier mit einem Zeitaufwand von nur zwei Stunden zu rechnen.

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Vorbereitung ist alles

Bevor man sich auf eine Fahrradtour begibt, muss man sich auf diese entsprechend vorbereiten. Immerhin trägt man nur so zum Gelingen eines Ausflugs bei. So darf in keiner Tasche eine Trinkflasche fehlen – dies gilt vor allem dann, wenn man die Tour an einem warmen Tag plant. Denn der Körper gerät bei hohen Temperaturen und körperlicher Anstrengung ins Schwitzen. Diesen Umstand gleicht man nur durch eine ausreichende Wasserzufuhr aus. Ein Muss ist des Weiteren eine versatile und vor allem komfortable Bekleidung (Quelle: https://www.adfc.de/artikel/kleidung-fuer-die-radtour). Radfahrer sollten bedenken, dass das Wetter jederzeit umschlagen kann. Daher sollten sie bei ausgedehnten Radtouren mitunter Ersatzkleidung und einen Regenschutz mitführen. Pflaster erweisen sich ebenfalls als praktisches Zubehör in der Reisetasche. Vor allem ungeübte Personen schlagen sich auf längeren Ausflügen oft mit Blasen und Druckstellen herum.

Fazit

Für ausgedehnte Radausflüge bietet NRW ideale Voraussetzungen. Es kommen Radfahrer hier in den Genuss mehrerer abwechslungsreicher Routen. Damit der Ausflug auf zwei Rädern zum vollen Erfolg wird, sollte man sich auf jede Tour vorbereiten. So gewährleistet man nicht nur Sicherheit, sondern auch Komfort.

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