Der blaue Klassiker – 5 gute Gründe für Jeans

Sie ist Bestandteil in jedem Kleiderschrank, aber was macht die Jeans als Hose so besonders? Ist sie beliebt, weil sie robust ist? Oder ist es ihre Vielfalt?

Wie kaum ein anderes Kleidungsstück erfindet sich die Jeans in jedem Jahr ein kleines bisschen neu und bleibt so im Trend – ähnlich übrigens wie Lederjacken oder Sneaker. Fünf gute Gründe, warum die Jeans auch in diesem Jahr in den Schrank und vor allem ans Bein gehört.

Die erste Nietenhose wurde von Levi Strauss gemeinsam mit seinem Partner Jacob Davis 1873 noch aus Segeltuch geschneidert. Aufgrund der Steifheit des Materials suchten sie jedoch nach einem Stoff, der ähnlich robust, aber etwas weicher war. Ihre Suche führte sie zu derbem Baumwollgewebe. Eingefärbt mit dem blauen Färbemittel Indigo wurde aus dem unauffällig weißen Gewebe Denim.

Die weiße Grundfarbe zeigt sich aber an den inneren Fäden des Stoffes, denn ausschließlich die äußeren Fäden werden mit Indigo gefärbt. Der Färbeprozess findet bei Jeans erst nach dem Nähen statt. Hierdurch lassen sich auch besondere Waschungen bei den Hosen produzieren – wie die beliebte stone washed Jeans.

Die eigentlich für Arbeiter produzierten Hosen entwickeln sich von der Westküste rasch zu einem weltweiten Trendstück. Beliebt bleiben sie bis heute – etwa acht Jeans haben Deutsche beider Geschlechter durchschnittlich in ihrem Kleiderschrank. Viele von diesen Hosen sind jede Woche im Einsatz und gehen mit ihren Trägern durch (fast) jede Alltagssituation. Hierfür gibt es mindestens fünf gute Gründe.

Grund 1: Die Jeans ist eine der wandlungsfähigsten Hosen.

Ehemals für anspruchsvolle körperliche Arbeit geschneidert, ist die Jeans heute die Hose für alle Fälle. Durch die unterschiedlichen Schnitte, Waschungen und Details gibt es die passende Jeans für den Tag im Büro, den Job auf der Baustelle, den Spielplatz oder die abendliche Verabredung. Denim lässt sich bei jeder Gelegenheit tragen.

Strassdetails, Fransen, Knöpfe am Saum, Stickereien oder auch Jeans mit Folienprint – je nach Trend ändern sich die Details bei den Jeans. Gerade online ist die Auswahl an hochwertigen Damen Jeans mit einzigartigen Details groß und das Kaufen der richtigen Jeans wird zum Kinderspiel.

Grund 2: Es gibt für jede Körperform die richtige Jeans.

Mittlerweile gibt es bei Jeans eine große Auswahl an sehr unterschiedlichen Schnitten. Dabei ist sie für Frauen ein echtes Figurwunder. Sie setzt jeden Körper perfekt in Szene ohne Abnehmfrust und Schönheitsideal.

Frauen mit einer Apfel-Figur stehen High-Waist Jeans, denn der hohe Bund betont die Beine und lässt die Taille schmaler wirken. Ebenfalls gut für diesen Figurtyp sind gerade Jeans oder die sogenannten Boot Cut Jeans.

Wer hingegen eher eine Birnen-Figur hat, profitiert vor allem vom Schlag der Boot Cut Jeans und die optische Streckung. Kleine Taschen am Po lassen diesen kleiner wirken. Wer seine weiblichen Rundungen betont, greift auf ein Skinny-Modell zurück.

Beinahe jede Jeans steht Frauen mit der Sanduhr-Figur. Sie können fast jeden Schnitt tragen, sollten jedoch auf den Stretchanteil achten. Hochgeschnittene Hosen lenken den Blick auf die schlanke Taille. Die einzige Form, die hier nicht ideal ist, sind Baggy-Jeans wie beim klassischen Boyfriendschnitt, da sie die Proportionen optisch verändern.

Frauen mit einer eher geraden Figur – Rechteck-Figur – stehen die Boyfriend-Jeans hingegen ebenso wie Cargo Jeans hervorragend. Die Flared Jeans zaubert dem eher sportlichen Frauentyp optisch ein paar Rundungen hinzu.

Grund 3: Jede hochwertige Jeans ist langlebig.

In die richtige Jeans zu schlüpfen, fühlt sich an wie ein Nachhausekommen. Sie schmiegt sich an, schließt perfekt ab und hat auch am Abend noch ihren perfekten Sitz. Wer als Frau einmal seinen Schnitt gefunden hat, darf sich lange an dem Modell erfreuen.

Denn hochwertig verarbeitete Jeans halten auch heute noch lange. Sie überstehen anstrengende Tage zwischen Büro, Spielplatz und Zuhause lange ohne Risse und ohne Knitterfalten. Wer auf Qualität setzt, kann mit seiner Jeans unterschiedliche Lebensphasen erleben und erfreut sich immer wieder an seinem alten Wegbegleiter, der noch immer gut und frisch aussieht.

Grund 4: Die Jeans ist der perfekte Klassiker für jede Lebenslage.

Kaum ein anderes Kleidungsstück lässt sich so flexibel in allen Lebenslagen einsetzen wie die Jeans.Foto Ylanite Koppens (CCO Creative Commons) via pixabay
Kaum ein anderes Kleidungsstück lässt sich so flexibel in allen Lebenslagen einsetzen wie die Jeans.Foto Ylanite Koppens (CCO Creative Commons) via pixabay

Neben der Bundfaltenhose ist die Jeans ein echter Klassiker. Während die Bundfaltenhosen jedoch in einigen Situationen schlicht overdressed wirkt. Gerade schlichte Jeans lassen sich hingegen mit entsprechenden Oberteilen, Schuhen und Accessoires perfekt für unterschiedliche Gelegenheiten verändern.

So ist die klassische blaue Jeans in einem Boot-Cut-Schnitt an jedem Tag von morgens bis zum Abend der optimale Begleiter. Mit Pumps oder Flats, weißer Bluse und leichtem Blazer ist sie perfekt für einen Berufsalltag im Büro und in Meetings geeignet.

Am Nachmittag macht sie mit einem Shirt und bequemen Sneakern beim Einkaufen, mit den Kindern auf dem Spielplatz oder unterwegs eine lässige Figur. Und am Abend lässt sie sich je nach persönlichem Stil mit einer Tunika, einem engen Poloshirt oder einer schönen Bluse kombiniert mit Heels oder Ballerina zur Verabredung mit Freunden, dem Elternabend oder einem Kinobesuch anziehen.

Denn die Jeans als stilvoller Klassiker drängt sich nicht in den Vordergrund, sondern macht einfach eine schöne Figur und bietet viel Möglichkeit für ganz verschiedene Styles. Als dunkle Jeans in einem schmalen Schnitt ist sie mit einem edlen Oberteil mittlerweile auch für einen Theaterbesuch perfekt geeignet.

Grund 5: Jeans ist nicht gleich Jeans.

Klassisch ist die Jeans blau und hat unterschiedliche Waschungen. Mittlerweile gibt es sie in allen möglichen Farben. In diesem Jahr fallen hierbei vor allem die schwarzen und die weißen Jeans auf. Sie haben alle Vorteile von Jeans, was ihre Strapazierfähigkeit angeht, und lassen sich dabei anders kombinieren als der Denim-Klassiker.

Galt die weiße Jeans früher als eine Art kleine Modesünde, sind die weißen Jeans in dieser Saison nicht reinweiß. Stattdessen sind sie in Cremetönen gehalten. Ein weiterer Trend in diesem Frühjahr ist die sogenannte Two Tone Jeans. Bei Hosen dieses Modells wechselt der Farbton beispielsweise unterhalb des Knies oder ein Hosenbein hat eine andere Farbe. Wem das zu krass ist, der wählt eine Jeans mit einem eher klassischen Farbverlauf.

Das Schöne an Jeans und ihrer Vielfalt ist: Es gibt immer das richtige Modell für den eigenen Geschmack und die aktuelle Situation.

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